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24 (2001) 
Regie: Jon Cassar
Buch: Joel Surnow, Robert Cochran
   
Ø-Wertung 8.1/10
Kritik von Christoph (11.02.08)
Ausnahmsweise wird hier und heute mal eine Serie besprochen.

Anlass für dieses Update ist die Maßgeblichkeit von "24" für das Thriller-Genre sowie die Veröffentlichung der mittlerweile 6. Staffel. Das jeweils Neueste ist am Schluss zu finden.


Season 1

Sein Name ist Bauer – Jack Bauer. Und dies ist der längste Tag seines Lebens

Was in den USA schon 2001 über die Bildschirme flackerte, schaffte es nach diversen Schwierigkeiten 2003 auch ins deutsche TV.
Niemand traute sich, das angeblich zu gewagte Konzept dieser Serie hierzulande zu vermarkten, bis sich leider ausgerechnet RTL2 erbarmte. Dabei ist die zugrundeliegende Idee so simpel wie durchschlagend und tatsächlich geeignet, beim geneigten Zuschauer Suchtempfinden hervorzurufen: Eine Serie mit 24 Folgen a 1 Stunde, dargestellt in Echtzeit. Ergo erlebt man als Zuschauer exakt einen Tag im Leben der Protagonisten.

Es ist der Tag vor den amerikanischen Präsidentschadftswahlen. Aussichtsreichester Kandidat ist Senator Palmer, der auf dem besten Weg ist, das erste schwarze Staatsoberhaupt in der Geschichte der Vereinigten Staaten zu werden. Diese Option scheint jedoch einigen Bösewichten gar nicht zu gefallen, und so mehren sich die Hinweise, das auf den Senator ein Anschlag geplant ist. Irgendjemand will die historische Entwicklung um jeden Preis verhindern. So wird die CTU mit der Recherche zum Fall und dem Schutz von Palmer beauftragt. In dieser Antiterroreinheit ist Jack Bauer ein hochrangiger Agent, der mit allen Wassern gewaschen ist. Aber ist Bauer unter Umständen tiefer in die Angelegenheit verstrickt? Als seine Tochter entführt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Und scheinbar muss die CTU auch noch mit einem Maulwurf in den eigenen Reihen rechnen

Ohne Zweifel ist „24“ eine Revolution. Und das, obwohl das zeitliche Konzept nun wirklich nicht so progressiv ist, wie behauptet. Immerhin hat es in der Vergangenheit schon mehrere Echtzeit-Projekte gegeben, die bewiesen haben, das es geht. Erwähnt sei hier „Nick of Time - Gegen die Zeit“ mit Johnny Depp, der mit „24“ auch erstaunlich viele inhaltliche Parallelen aufweist. So viel also zur Originalität.

Zu beweisen war aber, dass das Vorhaben Echtzeit nicht nur über Spielfilmlänge, sondern tatsächlich über einen ganzen Tag trägt. Dieser Beweis ist geführt, und das Ergebnis ist so ziemlich das spannenste, was bis dato auf dem Fernsehmarkt zu sehen war. Mit immer neuen Wendungen wird die Story vorangetrieben und die Spannung gesteigert. Fast jede Folge endet mit einem Cliffhanger, der einem das Warten auf den Anschluss fast unerträglich macht.

Dabei tragen die Darsteller einen großen Teil zum Erfolg der Serie bei. Bis in die Nebenrollen hervorragend besetzt, mit prominenten Gastauftritten ( Dennis Hopper, Lou Diamond Phillips u.a. ), überzeugt die Serie in erster Linie durch Kiefer Sutherland, der die Rolle seines Lebens spielt. Einzig Elisha Cuthbert als Bauers Tochter nervt ab einem gewissen Zeitpunkt unheimlich. Obwohl nett anzusehen, dilletitiert sie durch einen Subplot, der zum Teil etwas zu viel Raum einnimmt, so dass man sich wünscht, sie würde endlich aus der Handlung verschwinden.

Alles in allem ist die Serie aber uneingeschränkt zu empfehlen. Man muss sich nur darauf einlassen, auch wenn einen die ersten 2 oder 3 Folgen noch nicht ganz gepackt haben sollten. Erst dann entwickelt sich langsam das ganze Potential, und sogar der kleine Story-Holperer in Folge 13 kann verziehen werden, auch wenn man merkt, dass die Serie bei einem Misserfolg hier hätte enden sollen.

Also: Unbedingt ansehen, allerdings besser auf DVD, denn RTL2 hat wieder munter die Schere angesetzt – die Kombination von amerikanischer Werbepausen-Strategie mit deutschen Werbegesetzten führt das Wort „Echtzeit“eh ad absurdum und ist geeignet, den Zuschauer in den Wahnsinn zu treiben.

Wertung: 8 Punkte



Season 2

Nach dem massiven Erfolg von Tag 1 war schnell klar, dass es weitergehen musste. Dabei stört die Annnahme, dass ein solches Erlebnis den gleichen Personen wiederholt zuteil wird, nur kurz. Schließlich befindet man sich in der Welt der Terrorabwehr.

Die Bedrohung, der sich die CTU und der Präsident diesmal gegenüber sehen, übertrifft dabei die Geschehnisse aus Season 1 bei weitem. Droht dem Land der selbsternannten Weltpolizei gar ein Atomschlag? Die Antworten auf all die Fragen, die sich ergeben, sind noch viel erschreckender als man es sich vorstellen kann...

Schnell erkennt man, dass Tag 1 nur den Beginn von etwas ganz Großem darstellte. Verglichen mit Tag 2 war das ein reiner Kindergeburtstag. Hier geht es richtig zur Sache. Ist der Vorgänger noch unter den Einflüssen von 9/11 glattgebügelt, hat man sich scheinbar von solchen Anflügen an politischer Korrektheit befreit. Der amrikanischen Seele und dem Zuschauer insgesamt wird einiges zugemutet. So wird verschworen, gefoltert und gemeuchelt, und dabei nehmen weder die Bösewichte noch die „Guten“ ein Blatt vor den Mund. Es wird klar, was es bedeutet, seinen Dienst in den Schutz der Bevölkerung zu stellen – um jeden Preis. Nach den früheren Entbehrungen muss Bauer nun noch mehr einstecken, aber sein desilliusionierter Charakter ist bereit, jede Grenze zu überschreiten. Der Gegner kennt solcherlei schließlich auch nich

Season 2 ist insgesamt weitaus komplexer als die erste, dafür ebenso spannender. Thematisch sichtlich von den Werken eines Tom Clancy beeinflusst, wird hier verstärkt auf Action gesetzt, was das Tempo erheblich beschleunigt. Zudem erlebt man eine extreme atmosphärische Verdichtung, so dass der Zuschauer oft persönlich mitleidet, wobei einige Szenen aufgrund ihrer Intensität wirklich an die Eingeweide gehen.

Hier konnten die Macher sich auch ganz auf die gewohnt gute Darstellerriege verlassen, wobei teilweise Randfiguren von zuvor etwas mehr Raum bekommen. Die Produzenten haben es jedenfalls ausnahmslos geschafft, alle Überlebenden von Season 1 wieder mit an Bord zu holen. Und auch die neu hinzugefügten Charaktere lassen nichts vermissen. Einziger Wehrmutstropfen ist wieder – Elisha Cuthbert. Nachdem sie sich nun noch dämlicher anstellen muss als in Season 1 wünscht man sich schnell, dass es sie am ersten Tag erwischt hätte.

Nun könnte man der Serie vorwerfen, zu sehr auf der Welle zu reiten, die George W. Bush ausgelöst hat. Da scheinbar jedes Vorgehen der amerikanischen Gesetzeshüter legitimiert wird, wird man dazu verleitet, den Machern reaktionäres Gedankengut zu unterstellen. Allerdings trifft dies nur auf den ersten Blick zu. Sieht man genauer hin, wird schnell klar, dass allzu oft die Grenzen zwischen Gut und Böse verwischen und eindeutige Fronten in der heutigen Welt meist nur für ein paar Stunden geklärt sind. Außerdem leiden unsere Beschützer oft deutlich unter ihren eigenen Aktionen, so dass die Zerrissenheit der Charaktere eindrucksvoll den Wahnsinn widerspiegelt, mit dem auf den Ebenen der Legislative, Judikative und Exekutive jederzeit zu rechnen ist. Hier kommt einfach keiner wirklich ungeschoren davon.
Insofern ist auch Tag 2 durchaus als Kritik am amerikanischen System zu verstehen. Zumindest aus Sicht des Verfassers. Aber vielleicht ist auch das eine Frage der Weltanschauung.

Auf jeden Fall ein must-see für alle, die auf spannende Thrillerunterhaltung stehen.

Wertung: 10 Punkte



Season 3

Zumindest in den USA war die zweite Staffel noch erfolgreicher als die ursprünglichen Folgen. Ähnliches blieb leider in Deutschland aus, was hauptsächlich Supersender RTL2 zu verdanken ist, der mit seiner abstrusen Programmstruktur jeden hartnäckigen Fan verschrecken konnte. Zudem tut es eigentlich keinem Werk gut, wenn ständig alles von FSK 16 auf die Zeit vor 22 Uhr zurechtgeschnitten werden muss. Dem gemäß sollte auch diese Staffel lieber wieder auf DVD angesehen werden, wobei zumindest die Britische Sammelbox diesmal mit diversen Extras aufwartet, die oft das Ansehen lohnen.

Jedenfalls war mit dem Erfolg eine erneute Weiterführung unausweichlich, und so kommt es, dass sich die CTU diesmal mit Bioterrorismus und durchgeknallten Drogendealern herumschlagen muss.

Zugegeben, Season 2 markierte den bisherigen Höhepunkt der Serie, der von Tag 3 nicht übertroffen werden kann. Das Konzept hat sich trotzdem noch nicht totgelaufen. Leider kann diese Staffel aber nicht von Beginn an überzeugen. Der Plot läuft zunächst ohne erkennbaren roten Faden vor sich hin, es herrscht einfach ein ziemliches Chaos. Erst wenn ab Folge 8, 9, 10 deutlicher wird, wohin die Reise eigentlich geht, nimmt die Handlung an Fahrt auf und reißt den Zuschauer wieder mit in den altbekannten Sog. Nicht, dass die Staffel bis dahin wirklich schlecht wäre, es mangelt lediglich an Struktur. Doch erst in der zweiten Hälfte entfaltet sich wieder das, was man spätestens seit Staffel 2 erwartet: Haarsträubende Spannung und Mitfiebern nah an der Schmerzgrenze.
Dabei sorgt die Story mit vielen Wendungen wieder für Überraschungen. Und erneut müssen wir lernen, in welchem Sumpf sich die amerikanische Politik und Gesellschaft offensichtlich befindet. Mit der Zeit der reinen Westen ist es nun endgültig vorbei, und selbst der integerste Charakter muss hier so seine Leichen im Keller verstecken. Fragt sich nur noch, wie damit umzugehen ist.

Man hat es wieder geschafft, alle Überlebenden des Vorgängers mitzunehmen. Und auch die neuen Darsteller fügen sich toll in das Ensemble ein. Somit können wiederum tolle Darsteller ihren Beitrag zum Erfolg des Projektes leisten.
Lediglich die Originalität der Grundzüge der Handlung kann mittlerweile bezweifelt werden. Spätestens jetzt verstärkt sich der Eindruck, dass die Autoren etwas zu fleißig Tom Clancy gelesen haben, um das jeweilige Bedrohungsszenario zu entwickeln.

Nach leicht schwachem Beginn aber eine gelungene Fortsetzung des Mythos, der von der Bewertung her zwischen Season 1 und der unschlagbaren Season 2 anzusiedeln ist.



Season 4

Die Uhr tickt seit Jahresanfang 2006 wieder, in Kürze erscheint die Serie auch als deutsche Ausgabe und wird auf DVD ihren Siegeszug fortsetzten, nachdem RTL 2 sich scheinbar endgültig entschlossen hat, dieses Programm als Abschreibungsmodell zu nutzen. In den Händen einiger Fernsehleute enden „Wunderkinder“ wie „24“ immer öfter als Totgeburten...

Also wie gehabt: es wird dringend der Konsum der Silberscheiben empfohlen. Wer jetzt neu einsteigen will, kann das gerne immer noch tun – die einzelnen Staffeln folgen weitgehend einer eigenständigen Geschichte.

Allerdings wird man nur in den vollen Genuss dieser Thriller-Perle kommen, wenn man von Anfang an dabei war. Dann freut man sich über diverse Gastauftritte altbekannter Freunde und Feinde, kann mit den Hauptfiguren noch mehr mitfiebern und sich wundern, wie alles mit allem verknüpft ist. Denn eins ist mittlerweile klar: die Schreiber greifen immer wieder auf Vergangenes zurück, um zukünftige Bedrohungsszenarien aufzubauen.

Zugegeben: der Reiz der Originalität ist verflogen, und so stößt es auch leicht sauer auf, dass die CTU diesmal wieder – unter anderem – mit einem Atomsprengkopf zu tun bekommt, der zudem dramaturgisch nicht ganz gekonnt in die Handlung eingebaut ist. Auch das Echtzeit-Verfahren wird nur noch bedingt in Anspruch genommen, hier haben sich die Produzenten diesmal einige Freiheiten herausgenommen. Zusätzlich belasten einige hirnverbrannte Charaktere die Nerven des Zuschauers, wobei sich die eine oder andere Person mal wieder jenseits jeder Logik bewegt. Das trifft auch auf den einen oder anderen Plot-Twist zu, der zielsicher ins schwarze Loch des blanken Unsinns trifft.

Doch was soll man sagen? Die Serie ist immer noch das beste, was die Thriller-Zunft derzeit zu bieten hat. Mitreißend von Anfang bis Ende, mit dem immer noch besten Hauptdarsteller, den es je gab. Alle Fehler werden schnell vergessen gemacht, wenn an der Daumenschraube des Spannungsbogens gedreht wird, bis fast ein Arzt notwendig wird. Jeder Fan wird auch um diese dritte Weiterführung nicht herumkommen, auch wenn hier der bisher schwächste Teilabschnitt des Gesamtwerks abgeliefert wird.

So läuft in den USA bereits Season 5, das Fieber grassiert tatsächlich ungebrochen. Noch – Sorgen macht eine Info aus dem Umfeld von Kiefer Sutherland. Der hat angeblich für 4 weitere Staffeln unterschrieben. Es darf schon jetzt bezweifelt werden, das die Serie ihr Niveau so lange halten kann. Hoffentlich wird hier nicht quasi der gleiche Fehler gemacht wie bei RTL 2 – man kann ein Programm auch kaputtproduzieren.

Wertung: 8 Punkte (gerade noch)


Season 5

Auch die 5. Staffel ist für jeden Fan (noch?) ein Muss. Spannend, spannend...

Interessant sind teilweise neue Ansätze - so erzählt diesmal jede Folge eine Art eigene kleine Geschichte, anstatt wirklich alles komplett auf die ganze Länge zu ziehen. Oder so. Das macht das Ganze noch atemloser.

Gut ist zudem auch, dass die Storywendungen insgesamt nicht mehr ganz so hanebüchen daherkommen wie ehemals gerne mal.

So hat die Season 5 eigentlich alles Zeug dazu, die beste von allen zu sein - wenn es nicht schon die fünfte wäre. Das Konzept zeigt nämlich langsam Abnutzungserscheinungen. Aller Spannung zum Trotz: Kann man noch perverser Foltern? Gibt es eine größere Bedrohung als den Meltdown aller Atomkraftwerke eines ganzen Kontinents? Schwierig.

Eine tatsächliche Innovation ist also heute kaum mehr zu schaffen. Ein echtes Problem für eine einst so frische Serie.

Hinzukommt, dass die Verantwortlichen einige kritische Personalentscheidung getroffen haben. Mit dem Ableben des einen oder anderen Ur-Charakters könnten viele Fans so ihr Problem haben. Warum sollte man noch eine Serie gucken, wenn bald diejenigen nicht mehr dabei sind, die man kennen oder lieben gelernt hat? Das mindert zudem die Zugkraft für den lange angekündigten Kinofilm. Schade.

Fazit: Sehenswert, aber das Konzept sollte bald auslaufen, bevor es totgeritten ist. Eine Staffel noch, dann der Kinofilm - und Tschüß! Alles andere wäre wahrscheinlich bald zu viel des Guten.

Wertung: 7 Punkte



Sesaon 6

Die Zeit läuft mal wieder - diesmal allerdings gegen die Verantwortlichen der Serie!

Denn diese Season ist von allen die mit Abstand schwächste. Die ersten 4 Folgen sind noch großartig, doch dann geht es munter bergab. Zwischendurch keimt einmal kurz die Hoffnung auf, die Story könnte sich noch erholen, doch im letzten Drittel nimmt die Handlung eine Wendung, die der Staffel den Rest gibt.

Es ist tatsächlich wohl so, dass die Verantwortlichen eine Art Best-Of "24" versucht haben, nur dass ein Worst-Of daraus geworden ist. Es gibt nichts Neues, keinen innovativen Einfall, keinen Teil der Story den man nicht schon einmal in einer der vorigen Staffeln gesehen hat. Im "Abarbeiten" altbekannter Versatzstücke in nur einer einzigen Laufzeit scheitert diese Season fast komplett. Echtzeit ist sowieso nicht mehr, aber die Handlung ist diesmal derart unrealistisch, es tut teilweise weh.

Problematisch ist auch, dass mittlerweile wirklich fast niemand mehr von der Urbesetzung übrig ist. Und auch wenn die Produzenten mittlerweile das übereilte Ableben des einen oder anderen Protagonisten bedauern, machen sie auch in dieser Season wieder die gleichen Fehler. Jack Bauer als einzige Identifikationsfigur reicht aber bei einer derart komplexen Serie nicht aus. Und diesmal wirkt das plötzliche überraschende Auftauchen alter Bekannter mitunter hilflos aufgesetzt und albern.

Mit dieser Season haben die Macher also fast den guten Ruf der Serie vernichtet. Besserung ist dringend notwendig! Wenn die schon produzierte Season 7 nicht ein großer Wurf wird, ist es mit der ehemals zweitbesten Serie aller Zeiten wohl dahin.

Eine Aufwertung dieser Staffel erfolgt aufgrund der immer noch vorhandenen Restspannung. Denn "24" ist auch mit dieser aktuellen Fortsetzung immer noch besser als das Meiste, was man sonst in der Flimmerkiste zu sehen bekommt.

Wertung: 5 Punkte
Note: 8/10
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